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Meine Praxis wurzelt in Prozess, Materialität und den emotionalen Zuständen, die meine Sichtweise prägen. Ich arbeite hauptsächlich mit gefundenen Objekten — Materialien, die bereits gelebt, Gewicht getragen und Spuren der Zeit aufgenommen haben. Ihre bereits existierenden Geschichten werden zu Mitarbeitern in meiner Arbeit, leiten intuitive Gesten und ermöglichen es den Stücken, sich zu entfalten, anstatt vorherbestimmt zu sein.
Texturen, Oberflächen und taktile Qualitäten stehen im Zentrum meiner Praxis. Ich nähere mich jedem Material, indem ich zuhöre, was es bietet: die Zerbrechlichkeit verworfener Fragmente, die Widerstandsfähigkeit industrieller Reste, die stillen Erzählungen, die in dem eingebettet sind, was andere übersehen. Durch Experimentieren entwickle ich meine eigenen Techniken und forme neue Ausdrucksformen, die direkt aus dem Dialog mit dem Material entstehen.
Meine Projekte entwickeln sich langsam, geleitet von Emotion und Gemütszustand ebenso wie von Technik. Jedes Werk wird zum Spiegel einer inneren Landschaft — ein Prozess der Transformation von Gefühl in Körperlichkeit, Präsenz und Textur. Indem ich dem Verworfenen neues Leben gebe, erforsche ich Zyklen der Erneuerung, Erinnerung und die stille Poesie des Alltäglichen.